PROJEKT "SCHAFSTAGE"

Für Schüler und Schülerinnen im Alter von 8 bis 12 Jahren wird in diesem Schuljahr das Projekt „Schafstage“ in Zusammenarbeit mit der Jugendpflege der Stadt Bexbach angeboten. Das Projekt leitet Frau Katharina Sander.

An mehreren Nachmittagen werden Schülerinnen und Schüler entweder den Biolandhof Wack in Ommersheim besuchen und eine Schafherde im Jahreslauf erleben, oder in unserer Schule Wolle verarbeiten und in verschiedenen Techniken künstlerisch gestalten. Ermöglicht wird das Projekt durch die Deutsche Kulturstiftung. Am Ende des Jahres werden die Werkstücke der Kinder in einer Ausstellung gezeigt.

Termine:

- 18.11.16: 14.00 Uhr – 17.30 Uhr auf dem Hof

- 09.12.16: 14.00 Uhr – 16.00 Uhr in der Schule

- 13.01.17: 14.00 Uhr – 16.00 Uhr in der Schule

- 03.02.17: 14.00 Uhr – 16.00 Uhr in der Schule

- 10.03.17: 14.00 Uhr – 16.00 Uhr in der Schule

- 24.03.17: 14.00 Uhr – 17.30 Uhr auf dem Hof

 - 28.04.17: 14.00 Uhr - 16.00 Uhr in der Schule (Zusatztermin)

- 05.05.17: 14.00 Uhr – 17.30 Uhr auf dem Hof

- 02.06.17: 14.00 Uhr – 17.30 Uhr auf dem Hof

- Ein vorletzter Termin wird zur Vorbereitung der Ausstellung dienen.

- Das letzte Treffen findet am Ausstellungsort statt.

Wichtig: Wenn wir auf den Hof fahren, treffen wir uns um 14.00 Uhr in Bexbach am Bahnhof und fahren gemeinsam mit einem gemieteten Bus nach Ommersheim.


Schlaglichter:

Am 18. November startete das Projekt „Schafstage“. Gemeinsam mit Schülern und Schülerinnen der Galileo Schule Bexbach fuhren wir zum Biolandhof Wack in Ommersheim. Dort fand ein erstes Kennenlernen und Erleben des Hofes und der Schafe statt.

In der Vorweihnachtszeit trafen wir uns am 09. Dezember im Handarbeitsraum der Freien Waldorfschule Bexbach. Angeleitet und unterstützt wurden wir von Frau Silke Blatt sowie Frau Nicole Burkhardt. Mit „Filz und Herz“ lernten die Kinder weihnachtliche Wollbilder aus Märchenwolle anzufertigen. Zur Gestaltung der Bilder wurde die gekämmte, aber ungesponnene pflanzengefärbte Märchenwolle benutzt. Der besondere dreidimensionale Effekt entstand dadurch, dass die Wolle mehrfach dünn aufgelegt wurde. Wollbilder stellen eine leichte und ideale Möglichkeit dar, sich mit der eigenen Kreativität vertraut zu machen. Daher war die Freude am kreativen Schaffen und Gelingen bei den Kindern garantiert. Zudem fand sich noch die Zeit, die Technik des Nadelfilzens auszuprobieren. Dabei entstanden viele fröhliche Weihnachtswichtel.

Zu unserem ersten Treffen im neuen Jahr fanden sich alle am 13. Januar erneut im Handarbeitsraum des Großen Hauses ein. Es galt noch einmal die Fertigkeit des Nadelfilzens zu vertiefen. Angeleitet von Frau Cochlovius gestalten die Kinder passend zur Jahreszeit kleine Schneemänner aus Wolle. Einen Eindruck von unserer Projektarbeit wollte sich diesmal auch Frau Gabriele Schwartz, Schulleiterin der Galileo Schule verschaffen. Gemeinsam waren alle mit viel Begeisterung und Einsatzeifer dabei; dabei spielte es keine Rolle, ob man bereits Erfahrung mit der Filznadel hatte oder zum ersten Mal damit arbeitete.

Das Treffen am 03. Februar musste krankheitsbedingt in einer kleineren Gruppe als gewohnt stattfinden. Im Mittelpunkt stand diesmal die traditionelle Verarbeitung von Filzwolle mit Wasser und Seife: das Nassfilzen. Unter Anleitung gelang es den Kindern, zauberhafte Sternenschalen anzufertigen. Mit etwas Übung entstanden so schnell schöne Filz-Effekte und Farbverläufe.

10. März: Natur in neuen Gewändern. Die Grundtechniken des Webens - eine der ältesten Formen des Kunsthandwerks lernten die Kinder an diesem frühlingshaften Nachmittag kennen. Weben auf Karton oder in Astgabeln, der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Die Frühlingssonne lockte die Kinder dabei zum Arbeiten ins Freie.