Vorstellung der Jahresarbeiten

Was bedeutet Jahresarbeit in der 12. Klasse?

• Ausarbeitung eines frei gewählten Themas über den Zeitraum von einem Jahr
• Vorlage der Ergebnisse in schriftlicher Form, nach Möglichkeit auch ergänzt durch einen praktischen Teil
• Präsentation der Arbeit vor Publikum im Rahmen einer Ausstellung und mit einem Vortrag
• Begleitung der Arbeit durch einen Tutor, den die Schüler sich gewählt haben

Die Jahresarbeiten gehören zum Waldorfabschluss am Ende der zwölfjährigen Waldorfschulzeit ebenso wie das Klassenspiel. Die 12. Klasse brachte im März 2017 das Theaterstück "Luzifer und seine Nöte mit der Demokratie und der Autobahn" von Rolf Stemmle zur Aufführung. Eine Projektfahrt bildet den Abschluss der 12. Klasse.

In jeweils unterschiedlicher Weise sind die SchülerInnen aufgefordert, Reife unter Beweis zu stellen:

• Das Theaterprojekt wird als ganze Klasse realisiert und kann nur gemeinsam gelingen, es bedeutet eine Art soziale Reifeprüfung.
• In der Jahresarbeit wird nach einem persönlichen Anliegen der Schüler gefragt und nach der Fähigkeit, ein selbst gewähltes Thema soweit bearbeiten zu können, bis ein abgerundetes Ergebnis erreicht ist.
Das spiegelt eine individuelle Reife.
• Bei der Projektfahrt geht es um die Entscheidung, sich aktiv in eine soziales, ökologisches oder kulturelles Projekt einzubringen und im Rahmen einer abschließenden Klassenfahrt gemeinsam mit Partnern zu realisieren.

Die Jahresarbeit läuft in der 12. Klasse parallel zum regulären Unterricht mit den Vorbereitungen auf den Realschulabschluss, für viele Schüler/innen auch auf das Abitur. Die Bewältigung erfordert, wie auch die anderen Teile des Waldorfabschlusses, ein hohes Maß an Arbeitseinsatz und Zeitorganisation. Vor allem bei der Jahresarbeit ist dabei der Wille entscheidend, nicht nur ein Gefordertes zu erledigen, sondern eine eigene Fragestellung zu entwickeln und dieser konsequent zu folgen. 

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