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Nachrichten und Presse
Beeindruckende Themenvielfalt der Jahresarbeiten
Mit der Vorstellung ihrer Jahresarbeiten schlossen die Schülerinnen und Schüler der zwölften Klasse einen wichtigen Teil ihrer Aufgaben im letzten Jahr des Bildungsgangs an der Freien Waldorfschule Saar-Pfalz ab.
Zwei Tage lang präsentierten die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse der Arbeiten, mit denen sie sich während des gesamten Schuljahres beschäftigt hatten, im Festsaal der Schule. Jeder und jede Jugendliche sollte in der Lage sein, die zwölf Jahre der Ausbildung an der Waldorfschule erfolgreich abzuschließen, sagte Joachim Karsten im Vorwort zur Präsentation der Arbeiten. Auf dieser soliden Grundlage könnten die jungen Leute mit einer Fachausbildung aufbauen, die ihren Neigungen entspreche. Die Waldorfschule habe es sich zur Aufgabe gemacht, diese Grundlagen zu fördern und so die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung und ein der Persönlichkeit angemessenes Berufsbild zu schaffen. Zum Erstellen der Jahresarbeiten gibt es an der Freien Waldorfschule ein breites Spektrum an Themen. Sie berücksichtigen nicht nur die intellektuellen Fähigkeiten, sondern bieten genau so die Möglichkeit, handwerklich-praktische oder künstlerische Fähigkeiten für eine von Erfolg gekrönte Jahresarbeit einzusetzen. Die Jahresarbeiten sollen Beleg sein für das Erreichen einer dem Lebensalter der Schülerinnen und Schüler entsprechenden Reife. Das Thema der Jahresarbeiten kann frei gewählt werden. Die Schülerinnen und Schüler der zwölften Klassenstufe beeindruckten mit der Vielfalt der gewählten Themen und deren Umsetzung. Gegenstand der Jahresarbeiten waren etwa die Beschäftigung mit dem Saxofon als Musikinstrument von Lukas Belser. Nicht nur die Wahl des Materials und die Zusammensetzung wurden erarbeitet, sondern natürlich auch die Musikrichtungen, in denen das Saxofon typischerweise vertreten ist. Mit Musikinstrumenten beschäftigte sich auch Martin Mayer, der sich mit dem Vergleich und dem Aufbau der akustischen und der elektrischen Gitarre befasste. Starke Beachtung fand die Beschäftigung mit Märchen, wie sie von Lucia Ziegler und Charlotte Agne dargestellt wurde. Im praktischen Teil der Vorstellung zeigten die Schülerinnen das Handpuppenspiel „Die Kristallkugel“, wobei die Puppen selbst hergestellt waren. Zu den zahlreichen Jahresarbeiten, die an dieser Stelle leider nicht vollständig gewürdigt werden können, zählte die Auseinandersetzung von Daniel Glomb mit den Theorien des Psychoanlalytikers Sigmund Freud. Seine Ergebnisse gab der Schäler nicht nur in einer schriftlichen Darstellung ab, wie sie zu jeder Jahresarbeit verfasst wurde, sondern er setzte sich mit känstlerischen Mitteln mit der Leistung und den Ansichten Freuds auseinander. Sascha Geiß nahm die berühmte Harley Davidson buchstäblich auseinander und fand in ihrer Technik wie in ihrer Geschichte wissenswerte Fakten. Mit der Drucktechnik setzte sin Martin Gölzer auseinander. Er hatte sogar alte Druckzeilen in Bleisatz aus Mainz mitgebracht und stellte damit die Technik dar, wie sie bis vor 25 Jahren auch bei Zeitungen unserer Region in Gebrauch war. Mit selbst gestellter Choreografie gefiel Lea Maria Bienioßek, die sich in der Jahresarbeit mit der vielfältigen Welt der Tänze in verschiedenen Ländern beschäftigt hatte. Jede Schülerin und jeder Schüler stellte die persönliche Jahresarbeit in einer Arbeitsmappe und im Festsaal mit einem Vortrag dar. Dazu kam dann noch die praktische Vorführung oder Darstellung. Wertvoll ist die Jahresarbeit für alle Schülerinnen und Schüler auch deshalb, weil sie als besondere Lernleistung in das Zeugnis der Mittleren Reife aufgenommen wird. Durch die Vielseitigkeit der Anforderungen und Leistungen ist die Jahresarbeit im Fächerkanon der Prüfung zur Mittleren Reife unterzubringen.
Quelle:
Ms\n\nFrühlingsmarkt im Waldorfkindergarten\nDer Frühlingsmarkt des Bexbacher Waldorfkindergartens, der traditionell an den beliebten Adventsbasar der Waldorfschule anknüpft, findet dieses Jahr in einem noch größeren Rahmen statt als bisher.\nAm 5. April zwischen 8 und 13 Uhr werden nicht nur die Räume des Kindergartens, sondern auch der Festsaal des „Kleinen Hauses“ der Waldorfschule genutzt.\nIm Kindergarten bieten Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse erstmals eine Kinderbetreuung an. In der Cafeteria wird es wieder ein reichhaltiges Angebot für jeden Geschmack geben: Frühstück, Frühlingssuppe, Kaffee und Kuchen, … Ebenfalls im Kindergarten wird die Puppenspielbühne in drei Aufführungen (10, 10.30 und 11 Uhr) das Tischpuppenspiel „Häschen Schnuppernäschen“ aufführen.\nIm Festsaal des „kleinen“ Schulhauses dagegen findet der Verkauf von Spielzeug, Bilderrahmen und jahreszeitlichen Dekorationen statt: Zauberhafte Osterkränze, Blumenkinder, Filzarbeiten, Märchenfeen, Schmetterlinge, Mobiles, Holzarbeiten und vieles mehr.\nUnter dem Pausendach der Schule wird die 10. Klasse erstmals einen Trödelmarkt veranstalten, und auf dem Schulgelände wird wieder der traditionelle Pflanzenverkauf stattfinden.\nDie Bexbacher Bevölkerung ist eingeladen.
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