Nachrichten und Presse 

Traditioneller Adventsbasar der Waldorfschule

Vorsorglich wird seit Jahren der Straßenverkehrsfluss rund um die Waldorfschule am ersten Adventssonntag geändert.

(Artikel von Rosemarie Kappler in den Höcherberg-Nachrichten vom 6. Dezember 2007)

Doch Parkplatznöte beseitigt diese organisatorische Maßnahme noch lange nicht. Denn der traditionelle Adventsbasar war und ist ein Publikumsmagnet, der Besucher aus weiten Teilen des Saarlandes und der Westpfalz neugierig macht, anlockt und immer wieder begeistert.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit dem stimmungsvollen Lied „Nun sei uns willkommen“, vorgetragen vom Eltern-Schüler-Lehrer-Chor. Geschäftsführer Oliver Wagner, der die Besucher willkommen hieß und ihnen einen angenehmen Aufenthalt im Haus der Waldorfschule wünschte, hatte die Aufgabe übernommen, die erste Kerze des auf der Bühne gut sichtbar aufgebauten Adventskranzes anzuzünden. Drei Versuche brauchte es, „um mit dem Licht die Dunkelheit zu vertreiben und die Seele zu erhellen“. Die Dunkelheit hatte in der vorherrschenden Zugluft offenbar einen guten Verbündeten gefunden.

Auch in diesem Jahr wurde die vorweihnachtliche Kunst-, Kultur- und Verkaufsveranstaltung von Hunderten besucht. Monatelang hatten Schüler, Eltern und Lehrer den Basar mit der besonderen Note und der allseits bewunderten warmen Atmosphäre vorbereitet. Weihnachtsschmuck, Grußkarten, Duftspender nebst Duftölen, Holz- und Metallarbeiten, Keramiken, Kerzen, Textilien, Papierarbeiten und vieles mehr waren so recht nach dem Geschmack der Besucher. Fast schon eine meditative Vorbereitung auf Weihnachten, unterstützt durch die natürliche Wirkung von Gewürzen, Mineralien, Edelsteinen, Kräutern und Tees. Für das leibliche Wohl sorgten diejenigen, die selbst hergestellten Käse und Backwaren feil boten oder mit Rohkost und Getreide lockten. Kulinarische Köstlichkeiten wurden auch in der Eingangshalle angeboten und lockten mit ihren Düften.

Der Basar wurde auch als Forum von Projektgruppen zur Präsentation ihrer Arbeiten genutzt. So boten die Schülerinnen und Schüler Scherenschnitte an, deren Erlös für das UNESCO-Projekt Astros bestimmt ist. Die Schüler halfen im Mai tatkräftig mit, um in Astros (Griechenland) einen alten Gebirgspfad wieder instand zu setzen.

Quelle: Rosemarie Kappler - Höcherberg-Nachrichten


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