Nachrichten und Presse 

Investition in die Zukunft

VON PETER OMLOR
Die Anlage ließ sich die Schule was kosten

Noch sind Energien wie Kohle, Erdöl oder Erdgas in ausreichenden Mengen vorhanden, doch ihr Ende als Energieträger ist ausrechnen- und absehbar. Und deshalb gilt es bereits heute sich umzusehen, was als Ersatz für diese fossilen Energielieferanten geeignet ist und die "Ersatzlieferanten" zu nutzen. Ein gutes Beispiel zeigt da die Bexbacher Waldorfschule mit ihrer Solaranlage, die sich die Schule etwas kosten ließ: Rund 60 000 Euro wurden investiert, damit kostenlose Energie von der Sonne genutzt werden kann. Auch wenn die Gesamtleistung der Anlage - etwa der Jahresverbrauch von drei Familien mit vier bis fünf Köpfen - auf den ersten Blick nicht allzu hoch erscheint, so ist diese Investition doch ein guter Schritt in eine gute Zukunft, die der Schule sparen hilft - und gleichzeitig mithilft, andere Ressourcen zu sparen. Wenn dann noch die, die diese Energie aus der Solaranlage verbrauchen, daran denken, dass beim Verbrauch auch noch gespart werden kann, dann hat sich das Geld doppelt gelohnt. Diese Investition in den Umweltschutz ist auch eine Investition in die Zukunft - auch aus der Sicht, dass sie für die heutigen jungen Nutzer ein Beispiel für ähnliche Anlagen sein kann, die diese sich einmal auf ihre Dächer setzen könnten.

Quelle: Saarbrücker Zeitung


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