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Nachrichten und Presse
In bizarren Welten auf der Suche
Eine besondere Aufführung steht am Montag, 6. Dezember, um 20 Uhr in der Bexbacher Waldorfschule auf dem Programm. "TwoTales" (zwei Geschichten) heißt das Stück, das von der Schule als Two-in-One-Two-Woman-Theater-Performance angekündigt wird.
Weist das Wortspiel Zwei-in-eins-zwei-Frauen-Frauen-Theater schon auf Parallel-Leben hin, so wird das Thema auf der Bühne noch deutlicher. Zwei Welten treffen in zwei Solostücken aufeinander: Die eine ist düster, bizarr und gekennzeichnet durch Accessoires wie Popcorn, pinkfarbene Perücken und Stethoskope, in der Außerirdische, paranoide Frauen und andere merkwürdige Zeitgenossen das Wort erhalten. Die zweite ist weiß und leicht, vermittelt durch Blumen und Weingläser. Gelenkt wird sie von natürlichen, biologischen und artifiziell erschaffenen Rhythmen - kleine Geschichten des Lebens, die nie ganz zu Ende gebracht werden. Auf den ersten Blick scheint es - bis auf ein Mikrofon und mehr oder minder sporadische Projektionen - keine Gemeinsamkeiten zwischen den Frauen und ihren unterschiedlichen Welten zu geben.
| | | Das Plakat zur Performance.
Katharina Trabert ist ehemalige Schülerin der Bexbacher Waldorfschule |
Was die beiden verbindet, sind Fragen der Identität in einem Alltag, in dem das Leben zunehmend von den Medien diktiert wird. Wie und ob jeder Einzelne, und wie speziell die beiden, damit umgehen, bleibt eine Entscheidung jeder Einzelnen und ist Ausgangspunkt der Performance.
Das Stück "TwoTales" ist die erste Gemeinschaftsarbeit der in England lebenden Performance-Macherinnen Anna Stewart (Schottland) und Katharina Trabert (Deutschland), einer ehemaligen Schülerin der Bexbacher Waldorfschule.
Außerdem ist das Stück "TwoTales" zu sehen im Saarbrücker Theater im Viertel am Freitag und Samstag, 3. und 4. Dezember, 20 Uhr. Am Freitag, 10. Dezember, 20 Uhr gibt es eine Aufführung im P-Werk in Blieskastel.
Quelle:
Saarbrücker Zeitung
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