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12.-Klass-Spiel In den letzten Jahren haben die 12. Klassen folgende Theaterstücke einstudiert und aufgeführt:
2007- "Der arme Mörder" von Pavel Kouhout 2006 - "Der Besuch der alten Dame" von Friedrich Dürrenmatt 2005 - "Nachtasyl" von Maxim Gorki 2004 - „Die Spielverderber“ von Michael Ende 2003 - „Der Club der toten Dichter“ von Peter Weir 2002 - „Die Palästinenserin“ von Joshua Sobol 2001 - „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt 2000 - „Sechs Personen suchen einen Autor“ von Luigi Pirandello 1999 - „Der Kaukasische Kreidekreis“ von Bertold Brecht 1998 - „Armer Mörder“ von Pavel Kohout 1997 - „Schlusschor“ von Botho Strauß 1995 - „Der gute Mensch von Sezuan“ von Berthold Brecht 1994 - „Die Verfolgung und Ermordung des J.P. Marat“ v. P. Weiss 1993 - „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt 1992 - „Wir sind noch einmal davongekommen“ von Th. Wilder 1991 - „Der Belagerungszustand“ von Albert Camus 1990 - „Romulus der Große“ von Friedrich Dürrenmatt
Dabei haben die Jugendlichen mit Hilfe der Schneiderlehrerein die Kostüme genäht und mit Hilfe des Werklehrers das Bühnenbild gestaltet. Seit ein Zwölftklässler im Rahmen seiner Jahresarbeit ein professionelles Lichtpult gebaut hat, übernehmen die Schüler auch die Bühnenbeleuchtung.
Nachdem sie mit der 12. Klasse das Theaterstück „die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt einstudiert hat, schreibt die Eurythmistin Astrid Moos-Lange: „Unser Ziel war ein Theaterstück zur Aufführung zu bringen, unser Übfeld war der Bühnenraum. Unsere Mittel: Respekt, Geduld, Raum geben, sich zur Verfügung stellen, nicht beurteilen, warten können, liebevoll fördern, Freude, Mitgefühl, Vertrauen und Liebe und eine große Portion Humor. Unser Weg: keine Vorstellungen aufprägen, sondern ausprobieren. Entwicklungen, organische Prozesse, Wachstum und Reifen.
Der Schüler Tobias Schifftner, der in dem Stück die Rolle des Physikers Möbius spielte, schreibt:
„Am schlimmsten ist das Warten. Du stehst hinter der Bühne und wartest auf deinen Einsatz. Du bist völlig ruhig, musst dir aber aus Langeweile ständig Gedanken machen. Das macht dich nervös - aber erst kurz bevor du auf die Bühne musst - und dann gleich so, dass du am liebsten ganz hinter der Bühne bleiben würdest... Dann bist du auf der Bühne und in deiner Rolle - der Rest interessiert dich nicht mehr. Du fühlst mit, du spürst die Spannung zwischen dem Publikum und dir, und sobald du etwas sagst, stehst du im Mittelpunkt – 800 Augen schauen dich an, lachen über deine Pointen und verzeihen dir jeden Fehler. Die Scheinwerfer brennen auf dich hernieder, aber du genießt jeden Augenblick!“
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