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Der Waldorfschulabschluss


Waldorfschulen haben einen eigenen Erziehungs- und Bildungsauftrag in der öffentlichen Schullandschaft. Damit ergeben sich auch besondere Arten von Prüfungen am Ende der Waldorfschulzeit. Die eigentliche Waldorfschulzeit endet nach 12 Schuljahren mit dem so genannten Waldorfabschluss, der aus folgenden Teilen besteht:




• den Schulpraktika in der Oberstufe
• dem Klassenspiel der 12. Klasse (Einstudieren und Aufführen eines anspruchsvollen Theaterstückes)
• den Jahresarbeiten (mit praktischem und theoretischem Teil)
• der Kunst- oder Projektfahrt gegen Ende des Schuljahres

Dieser Abschluss setzt neben dem regulären Unterrichtsangebot in den allgemeinbildenden Fächern eine besondere Reifeleistung in individueller, sozialer und kultureller Hinsicht voraus.




Der wesentliche Unterschied zu den staatlichen Prüfungen besteht darin, dass die Jugendlichen sich für den Waldorfabschluss selbst Themen und Projekte heraussuchen, die sie einzeln bzw. in Gruppen über einen längeren Zeitraum mit Unterstützung von Lehrern und Tutoren bearbeiten und einer interessierten Öffentlichkeit vorstellen. Dabei werden unter anderem die heute von der Wirtschaft und den Ausbildern geforderten Schlüsselqualifikationen wie soziale Kompetenz, Flexibilität und fachübergreifendes Können gefördert.


 
 

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Freie Waldorfschule Saar-Pfalz, Bexbach
Parkstraße, 66450 Bexbach
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