Friday for future  - Die 5. Klasse kümmert sich um den Gänseweiher

 

Am 20.Septemberfanden weltweit große Demonstrationen statt, um der Forderung für einen besseren Umgang mit dem Klima Nachdruck zu verleihen, es geht um die Zukunft unseres Planeten.

Die 5. Klasse zog am selben Tag zum Gänseweiher im Bauernwald in der Nähe der Schule. Hier ging es um den Erhalt von einem kleinen, aber sehr besonderen Biotop. 

Ausgerüstet mit Gummistiefeln, Arbeitshandschuhen, Rechen, Gabeln und Proviant zur Stärkung waren die Schüler/innen der 5. Klasse schon am Montag zuvor zu einem ersten Einsatz dort gewesen, am Freitag ging es weiter: Friday for future.

Der Gänseweiher war stark zugewachsen, vor allem der Bewuchs musste reduziert werden, damit der besondere Lebensraum für Molche, Frösche, Libellen und andere Tiere erhalten bleibt.  Im Rahmen einer Teichpatenschaft haben sich in den letzten Jahren jeweils die 5. Klassen um die notwendigen Reinigungsarbeiten gekümmert, andere Klassen haben mit einem Waldpraktikum dafür gesorgt, dass der Wald um den Weiher ausgelichtet wird und auch bei der Einrichtung des Waldklassenzimmers am Gänseweiher war die Schule beteiligt.

Für die Arbeit am Gänseweiher hatte die Volks und Raiffeisenbank Saarpfalz einen Satz Teichhosen spendiert, mit denen war es jetzt kein Problem mehr, quer durch den Teich zu waten um Baumstämme und Äste heraus zu ziehen, Krebsscheren und Teichgras zu entfernen und allen möglichen Unrat heraus zu fischen: eine Sitzbank, Überreste von zwei Mülleimern, Flaschen... Die Volks und Raiffeisenbank hatte nicht nur für die Teichhosen gesorgt, sondern auch gleich noch einen Mitarbeiter zur Unterstützung mitgeschickt. Die Schülerinnen und Schüler waren mit Feuereifer dabei, nebenbei gab es auch viel zu beobachten und zu bestaunen: Frösche, Schnecken, Ringelnattern, das Wurzelwerk vom Teichgras , das es so schwer macht, es herauszuziehen. Praktische Naturkunde und aktiver Einsatz für die Umwelt - Friday for future  der besonderen Art. Mit Schülern aus der 11. Klasse wurde die Reinigungsaktion am Weiher abgeschlossen und das im letzten Jahr  angelegte Winterquartier für die Amphibien soll noch verbessert werden.

Durch den Kontakt zum NABU, die Beratung durch den Freiland Biologen Dr. Christoph Bernd und die Abstimmung mit der Stadtverwaltung ist eine sehr gute Zusammenarbeit entstanden. So ist es auch als Schule möglich nicht nur Wissen zu vermitteln sondern auch aktiv zur Gestaltung und zum Erhalt eines lebendigen Lebensumfeldes beizutragen.

 

Joachim Karsten