Aktuelles
28.10.2026
RAG-Arbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen tagte erneut in Bexbach – wichtige Weichen für die Zukunft gestellt

Die RAG-Arbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Luxemburg kam am 28. Oktober 2026 an der Freien Waldorfschule Saar-Pfalz in Bexbach zusammen. Vertreterinnen und Vertreter der inzwischen 16 Schulen der Region trafen sich zu einem intensiven Austausch. Besonders zahlreich waren diesmal auch die Schülervertretungen vertreten, die ihre Perspektiven und Anliegen in die gemeinsame Arbeit einbrachten. Im Mittelpunkt standen wichtige Zukunftsentscheidungen, neue Schulentwicklungskonzepte und die Perspektive weiterer Waldorfschulgründungen in der Region.
Am 28. Oktober 2026 traf sich die RAG-Arbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Luxemburg erneut an der Waldorfschule Saar-Pfalz in Bexbach. Neben den Vertreterinnen und Vertretern der Mitgliedsschulen waren diesmal auch die Schülervertretungen der Region in die gemeinsame Arbeit eingebunden.
Im Mittelpunkt der Sitzung standen der Austausch über die aktuelle Entwicklung der Waldorfschulen, gemeinsame Perspektiven für die Zukunft sowie konkrete Vorhaben innerhalb der Region. In einer offenen und konstruktiven Atmosphäre wurden zahlreiche Themen diskutiert und wegweisende Entscheidungen getroffen.
Ein wichtiges Ergebnis betrifft die Waldorfschule im Aufbau in Mayen. Sie wird ihre Oberstufe künftig schrittweise bis zur Klasse 10 weiter ausbauen und damit ihren Schülerinnen und Schülern zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen.
Darüber hinaus stellte sich eine Elterninitiative aus Prüm in der Eifel vor. Die Initiative arbeitet an der Gründung einer weiteren Waldorfschule in der Region und präsentierte ihre bisherigen Überlegungen und Vorhaben. Die RAG begrüßte das Engagement und beschloss, die Initiative bis auf Weiteres als Gast in die gemeinsame Arbeit einzubeziehen. Damit wird der Austausch und die Unterstützung neuer Schulgründungsprojekte innerhalb der Region weiter gestärkt.
Auch die Waldorfschule Saar-Pfalz nutzte die Gelegenheit, ihre eigene Entwicklung vorzustellen. Präsentiert wurden das neue Schulkonzept und die geplante Weiterentwicklung von einer einzügigen zu einer zweizügigen Schule. Dieser Entwicklungsschritt soll die langfristige Perspektive der Schule stärken und neue Möglichkeiten für die pädagogische und organisatorische Gestaltung eröffnen.
Besonders wertvoll war diesmal auch die Beteiligung der Schülervertretungen. Ihre Perspektiven und Erfahrungen bereicherten die Diskussionen und machten deutlich, wie wichtig es ist, die Schülerinnen und Schüler aktiv in die Weiterentwicklung der Waldorfschulbewegung einzubeziehen.
Die Sitzung in Bexbach zeigte einmal mehr, wie lebendig und zukunftsorientiert die Zusammenarbeit der Waldorfschulen in der Region ist. Der konstruktive Austausch, neue Impulse und konkrete gemeinsame Entscheidungen bilden eine wichtige Grundlage, um die Waldorfpädagogik weiterzuentwickeln und die Schulen für kommende Herausforderungen gut aufzustellen.