Campus
Lagebeschreibung
Malerisch am Fuße der bewaldeten Bergehalde Monte Barbara gelegen, bietet die Freie Waldorfschule Saar-Pfalz in Bexbach gemeinsam mit dem Kindergarten und der Krippe ideale Bedingungen für ganzheitliches Lernen und Aufwachsen. Das weitläufige Gelände umfasst neben den Schulgebäuden großzügige Frei- und Spielflächen, eine große Bolz- und Sportwiese sowie einen einladenden Pausenhof.
In unmittelbarer Nähe lädt der sogenannte „Bauernwald“ zu erlebnis- und naturpädagogischen Aktivitäten ein und bietet vielfältige Möglichkeiten für Unterricht, Spiel und Entdeckungen in der Natur. Zum Gelände gehört außerdem ein liebevoll angelegter Schulgarten mit eigenem Gewächshaus. Ergänzt wird dieses Angebot durch einen fußläufig erreichbaren Acker, der insbesondere für die Feldbau-Epochen genutzt wird.
Eingebettet in die reizvolle Landschaft des Saarlandes, das für seine Naturverbundenheit, kurzen Wege und herzliche Gemeinschaft bekannt ist, vereint der Standort auf besondere Weise Lernen, Leben und Natur.
Auch die Verkehrsanbindung der Schule ist hervorragend
Die Freie Waldorfschule Saar-Pfalz liegt verkehrsgünstig im Stadtgebiet von Bexbach und ist sowohl mit dem Auto als auch mit Bus und Bahn bequem erreichbar. Von der Autobahn A6 (Saarbrücken–Mannheim) ist die Schule nur wenige Minuten entfernt. Der Bahnhof Bexbach liegt in fußläufiger Nähe und wird regelmäßig von Regionalzügen angefahren. Zudem bestehen gute Busverbindungen in die umliegenden Städte Homburg, Neunkirchen und Saarbrücken, sodass Schüler, Eltern und Besucher die Schule unkompliziert erreichen können.
So verbindet die Freie Waldorfschule Saar-Pfalz in Bexbach eine naturnahe Lage mit optimaler Erreichbarkeit – ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche im Einklang mit der Natur lernen, wachsen und Gemeinschaft erleben.

Kleines Schulhaus
Das Kleine Schulhaus wurde 1977 bezogen und beherbergt die Klassenstufen 1 bis 6 sowie die Freiwillige Ganztagsschule mit drei Gruppen. Darüber hinaus stehen verschiedene Funktionsräume zur Verfügung, darunter ein kleiner Saal, ein Handarbeitsraum, eine Schülerbibliothek, ein Förderraum sowie ein Werkraum für die Unter- und Mittelstufe. Im Untergeschoss sind zudem die Hausmeister zu finden, sofern sie nicht gerade mit Reparaturen auf dem Campusgelände beschäftigt sind

Großes Schulhaus
Das große Schulhaus wurde im Oktober 1982 bezogen und beherbergt die Klassenstufen 7 bis 13. Außerdem befinden sich hier die Verwaltung sowie unsere schuleigene Cafeteria.
Zu dem Gebäude gehören außerdem ein großer Festsaal mit einer schönen Bühne, der zugleich als Sporthalle mit großem Spielfeld genutzt wird, ein Physiksaal, ein Chemiesaal, zwei Musikräume, Medienräume, Sprachgestaltungsräume, ein Handarbeitsraum, ein großer Zeichensaal, ein Eurythmiesaal sowie das Lehrerzimmer mit angeschlossener Bibliothek.
Ein besonderes Merkmal des Gebäudes und ein Zeitzeuge der 1980er-Jahre ist der im zweiten Untergeschoss befindliche Luftschutzbunker, der jedoch seit den frühen 2000er-Jahren nicht mehr in Betrieb ist.

Kindergarten und Krippe
Der Kindergarten wurde am 5. Oktober 1990 mit der Grundsteinlegung begonnen und im August 1991 bezogen. Das Gebäude bietet ausreichend Platz für drei Kindergartengruppen und ist funktional und kindgerecht gestaltet. Nach einem Brand im Jahr 2004 wurde der Kindergarten nach den Sommerferien umfassend instand gesetzt.
Mit dem Bau der Krippe wurde das ehemalige Hör- und Gartenbaugebäude an den bestehenden Kindergarten angeschlossen und vollständig entkernt, baulich erweitert und in das Gesamtkonzept integriert. Seit Oktober 2012 werden hier die jüngsten Kinder in zwei Gruppen betreut.

Werkhaus und Tischlerei
Das Werkhaus und die Tischlerei sind zentrale Orte für handwerkliches, kreatives und praxisnahes Arbeiten. Sie gehören zu drei Holzhäusern, die 1981 zeitgleich errichtet wurden. Eines dieser Gebäude wurde inzwischen abgerissen, während das Werkhaus und die Tischlerei bis heute genutzt werden.
Im Werkhaus werden Schneidern, Plastizieren, Töpfern sowie Buchbinden mit Kartonagearbeiten angeboten. Außerdem befindet sich hier der Unterrichtsraum für den Gartenbauunterricht, in dem theoretische Inhalte vermittelt und praktische Arbeiten vorbereitet werden.
Ursprünglich diente das Werkhaus dem Unterricht der Klassenstufen 10 bis 13. Nach der Fertigstellung des großen Schulhauses zogen diese Klassen in das neue Gebäude um, wodurch sich die Nutzung des Werkhauses veränderte und neue kreative und handwerkliche Arbeitsbereiche entstehen konnten.
In einem der Holzhäuser war zeitweise der Hort untergebracht, bevor dieser in den heutigen Kita-Bau umzog. Heute bilden Werkhaus und Tischlerei gemeinsam einen festen Bestandteil des Geländes und bieten vielfältige Möglichkeiten für handwerkliches Arbeiten, kreatives Gestalten und praxisnahes Lernen.

Gewächshaus
Das Gewächshaus im Schulgarten der Freie Waldorfschule Saar-Pfalz ist ein besonderer Lernort, an dem Natur, Verantwortung und praktisches Arbeiten miteinander verbunden werden. Im geschützten Klima des Gewächshauses können Schülerinnen und Schüler Pflanzen vom Samen bis zur Ernte begleiten und die Wachstumsprozesse unmittelbar erleben.
Hier werden Gemüse, Kräuter und andere Kulturpflanzen angezogen und gepflegt. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei nicht nur gärtnerische Fähigkeiten wie Säen, Pikieren, Gießen und Ernten, sondern entwickeln auch Geduld, Ausdauer und ein Verständnis für ökologische Zusammenhänge. Der Gartenbau hat an Waldorfschulen traditionell einen hohen Stellenwert und fördert das ganzheitliche Lernen.
Das Gewächshaus ermöglicht zudem eine ganzjährige Nutzung des Schulgartens. Bereits im Frühjahr können junge Pflanzen vorgezogen werden, während empfindliche Kulturen vor Witterungseinflüssen geschützt sind. Dadurch entsteht ein lebendiger Unterrichtsraum, in dem biologische, ökologische und nachhaltige Themen praxisnah erfahrbar werden.

Der Schulgarten

Der Holzbackofen
Ein besonderes Schmuckstück des Schulgeländes ist der Holzbackofen, der im Jahr 1988 im Rahmen einer Bauepoche von Schülerinnen und Schülern der 3. Klasse gemeinsam mit engagierten Eltern errichtet wurde. Mit viel handwerklichem Geschick, Einsatzfreude und Gemeinschaftssinn entstand damals ein Bauwerk, das bis heute fester Bestandteil des Schullebens ist.


