Tag der offenen Tür

16.11.2019

„Wie war´s heute in der Schule?“ – „Schön.“

Wer diese viel zu knappe Antwort seines Kindes einmal mit mehr Inhalt und aus eigener Anschauung füllen wollte, hatte am 16. November die Gelegenheit dazu. Doch das war längst nicht die einzige mögliche Motivation, sich aufs Schulgelände zu begeben. Wessen Kind momentan auf eine andere Schule ging, der konnte aus vielerlei Informationsangeboten wählen, um sich ein genaueres Bild der Waldorfpädagogik in Bexbach zu machen.

Ab 9 Uhr boten die verschiedenen Klassen Einblicke in den Unterricht diverser Fächer. So konnten Gäste entweder etwas für sie ganz Neues erleben oder Schuleltern ihren Sprösslingen einmal bei der alltäglichen Arbeit über die Schulter schauen. Dabei war es für die einen ganz selbstverständlich, dass zum Alltag in ihrer Waldorfschule auch das Einüben eines Theaterstückes gehört oder eine Orchesterprobe mit dem Klassenorchester. Ebenso war der Rückblick auf das vergangene Landwirtschaftspraktikum für einige Gäste möglicherweise kein alltäglicher Unterrichtsgegenstand. Gerade für diese Besucher bot sich eine breite Palette von Möglichkeiten, unsere Schule mit ihren Besonderheiten kennenzulernen.

Sehr wichtig waren die Schulführungen, die nicht etwa von Lehrpersonen, sondern von Schülerinnen und Schülern der 11. Klasse durchgeführt wurden. Dieses Angebot stieß auf sehr reges Interesse und bot breiten Raum für individuelle Fragen. Die meisten Besucher nutzten auch die Gelegenheit, im Rahmen einer der beiden Schulfeiern die ganz kleinen, kleinen und größeren Kinder auf der Bühne mit ihren künstlerischen Beiträgen wahrzunehmen. Es gab einen bunten Querschnitt nicht nur der verschiedenen Altersstufen, sondern auch zum regen Bemühen, den Unterricht künstlerisch zu gestalten. Lieder und Gedichte gehörten ebenso dazu wie ein Martinsspiel der nicht mehr ganz Kleinen, das oben genannte Sechstklassorchester und unser klassenübergreifender Chor „Rundadinella“.

Vor und nach einer der beiden Schulfeiern informierten sich die Besucher je nach Interesse individuell und nutzten Angebote zum Gespräch mit Erzieherinnen, zur FGTS oder einfach mit Lehrerinnen und Lehrern am Infostand. Workshops zum Mitmachen, unter anderem beim Basarkreis, rundeten das Angebot ab.

All das wurde von zahlreichen Eltern und Gästen gern in Anspruch genommen. Die Frage „Wie war´s in der Schule?“ können sie nun selber beantworten.

C. Riefer